Nichtstun

Dem Leben die Hand reichen

Nichtstun scheint ja das Leichteste zu sein. Man könnte doch einfach aufhören zu tun. Aber jeder, der schon einmal versucht hat wirklich NICHTS zu tun und einfach DA zu sein, weiß, was für eine Herausforderung es ist. Die meisten von uns haben nicht gelernt ohne Beschäftigung zu sein. Selbst diejenigen von uns, die mit Meditationspraxis vertraut sind, können mit der Offenheit des ungeplanten, ungestalteten Lebens manchmal nicht gut umgehen. Wir alle kennen es, wenn wir uns von allem Möglichen und Unmöglichen ablenken lassen, ohne genau zu wissen, was wir eigentlich gerade zu vermeiden suchen. Einfach ’da sein ohne Beschäftigung’ - es erfordert kriegerhaften Mut sich darauf einzulassen.

 

NICHTSTUN – Die Kunst vollendet faul zu sein

 

Ein Zitat von Rani Kaluza Februar 2014 geschrieben im Retreat in Tunesien:

“Das Leben ist wie ein sehr scheues, ängstliches Tier.
Wenn ich darauf zugehe, weicht es zurück und versteckt sich.
Wenn ich es auffordere, es solle herauskommen, wird es nicht kommen.
Wenn ich versuche herauszufinden, wie ich es einfangen kann, bleibt es versteckt.
Wenn ich die allerschönsten Tänze aufführe, um es zu beeindrucken und zu verführen, wird es sich nicht sehen lassen.
Nur wenn ich hier bin, still und nichts tue,
nichts um es zu überreden,
nichts um es herzuholen,
nichts um es zu manipulieren,
kommt es ganz langsam heraus und offenbart sich.

Und am Ende werde ich in seinen Armen liegen wie ein Kind (und umgekehrt).“

 

Ein Zitat von Franz Kafka:

Du brauchst dein Zimmer nicht zu verlassen.
Bleibe an deinem Tisch sitzen und lausche.
Du brauchst nicht einmal zuzuhören, warte einfach nur ab.
Du brauchst nicht einmal zu warten, lerne einfach ruhig zu werden und still und für dich.
Die Welt wird sich dir freigebig darbieten, um demaskiert zu werden. Sie kann nicht anders; sie wird sich in Ekstase vor deinen Füßen wälzen.

 

Nichtstun bedeutet zu lernen offenen Raum zuzulassen.

 

Doing Nothing

Connecting with life

Doing nothing seems to be the easiest thing in the world. One would simply stop doing. But everyone, who has tried once to really not do anything, knows, that it is not so easy and quiete a challenge. Most of us have never learned to live a while without any preoccupation. Even those among us, who are familiar with meditation practise, often cannot deal well with the openness of a life, which is unplaned and unconfigured. We all know how it is, when we let any possible and impossible thing distract us, without being aware really, what it is, that we are currently trying to avoid or running away from. Being simply here, without preoccupation - it takes a warriors courage to encounter it.

 

Doing Nothing - the Art of being sublimely lazy

 

A Quote by Rani Kaluza, February 2014, written in Retreat in Tunesia:

“Life is like a very shy, fearsome animal.
When I go towards it, it runs away hiding.
When I shout at it to come out, it will not come.
When I figure out ways to trapp or to capture it, it remains hidden.
When I perform the most beautiful dances in order to impress and seduce it, it will not be seen.
Only when I be here, silently, doing nothing,
nothing to convince it,
nothing to pull,
nothing to manipulate,
it will slowly slowly come out and reveal itself,
and finally I will be lying in its arms like a child and contrariwise.“

 

A Quote by Franz Kafka:

'You don´t have to leave your room.
Just stay sitting at your table and listen.
You don´t even have to listen, just wait.
You don´t even have to wait, just learn to become quiet and still and for yourself.
The world will bountiful present itself, in order to be unmask. She cannot do anything other, she will roll in exstasy at your feet.'

 

 

Doing Nothing means to learn to allow open space

 

Doing Nothing Retreats

Wochenenden und 'Doing Nothing' Retreats sind Angebote in Begleitung von Freunden und im geschützten Rahmen einmal ganz und gar ohne Tun zu sein.


NICHTSTUN KONKRET ...

...heißt in den Retreats: Nicht Lesen, nicht telefonieren, keine CD´s hören, nicht meditieren, nicht sprechen und nach Möglichkeit auch nicht allzu viel nachdenken.

Erlaubt’ ist: Spazierengehen, laufen, schlafen, singen, schwimmen, Yoga und Tai Chi in Maßen, sich kurze Notizen machen, herumsitzen-, liegen und dösen.
Dabei geht es übrigens nicht darum, einen bestimmten Zustand zu erlangen, wie zum Beispiel möglichst wach, bewusst oder offen zu sein. Eine gewisse geistige Unklarheit oder andere undefinierbare Zustände sind willkommen, so wie alle anderen Gefühle/Zustände auch.
 
Rahmenprogramm:

1. MEDITATION
-Morgens und abends werden wir zwei Stunden zusammen meditieren - Stille Sitzmeditation. Diese Meditationszeiten sind zu Anfang für alle Teilnehmer bindend, ab dem dritten Tag optional, finden aber fortlaufend während des ganzen Retreats angebotsweise statt. Es wird eine professionelle Anleitung und Begleitung für stille Sitzmeditation, sowie für den Umgang mit Gefühlen geben.

2. Austausch mit anderen
-Einmal täglich möchten wir anbieten sich den Anderen mitzuteilen, entweder in der Gruppe oder zu zweit (Warriors-Exchange) ansonsten finden die Seminare schweigend statt. Warriors Exchange bedeutet, dass es für einen bestimmten Zeitrahmen (3-15 Minuten) jeweils einen Zuhörer gibt und einen, der sich mitteilt (im Wechsel). Diejenigen, die zuhören, haben mehr die Funktion von Spiegeln: Sie bleiben still und sie geben keine bewertende Rückmeldungen, keine Bestätigung, kein Nicken, usw. Es ist vielmehr ein Hören als wahrhaftiger Freund.

3. THE ARTIST IS PRESENT(eventuell)

Das Retreat begleitend wird immer ein Stuhl in einem bestimmten Raum zum Sitzen einladen. Ein anderer Stuhl wird diesem gegenüber stehen. Darauf wird stets jemand sitzen. Jemand, der oder die, Dir einfach nur in die Augen schaut. Es wird die Möglichkeit für Teilnehmer geben sich für den Platz des "Artist" stunden/tageweise einzutragen)
Hier ein Video zum Einstimmen auf ’The Artist is present

4. MUDRA SPACE AWARENESS (eventuell)

Es ist möglich, dass wir während des Retreats auch Übungen aus den Mudra Space Awareness Prorammen von Chögyam Trungpa Rinpoche anbieten.
 
Was sind die Vorrausetzungen zur Teilnahme an den Retreats?

Für die Teilnahme an den Doing Nothing Retreats wäre es von Vorteil schon Erfahrungen mit Meditation gemacht zu haben. Von besonderem Wert für die Retreats ist der innere Kontakt zu uns selbst, zu unserem Gefühlen. Diejenigen, die schon länger auf dem spirituellen Weg sind, sind auch herzlich eingeladen, denn selbst Meditation kann mitunter eine Strategie werden, den direkten Kontakt mit dem Leben (Ati) zu vermeiden.
 

 

 


Die nächsten Termine:

Doing Nothing Praxis - Kennenlernwochenende am 1-2 August 2015 (ihr könnt das eventuell verlängern) im Kloster Abtei Gästehaus Maria Laach in der Eifel ( http://www.maria-laach.de ) Beginn und Anreise Samstag, der 1. 8. um 10 Uhr. Bitte ruft an, wenn ihr Interesse habt 0221-2406997 Rani Kaluza oder schickt eine Email: kkaluza@netcologne.de

Weekends - and Doing Nothing Retreats are propositions to simply be without doing, accompanied by a some friends and in a protected environment.

 
Doing nothing means: Not reading, not talking, not using computers and telephones, not meditating and if possible not thinking too much.
 
’Allowed’ is: Walking, running, sleeping, taking short notes, sitting around and doze. Withall, it is not about attaining a certain state, like for example becoming as awake, concious or open as possible. Yes, some sense of spiritual dizzyness, unclearity and other undifinable states of minds are welcome, just like any other feelings/states certainly as well.
 

Framework schedule:

1. Meditation

Mornings and evenings we will come together and sit for two hours in quiet Meditation. These two hours are mandatory for everyone for the first two days, afterwards obligatory, yet they will happen throughout the whole Retreat. We will offer instructions and guidance for quiet Meditation, as well as on how to deal with feelings and emotions.

2. SHARING

There will the opportunity for charings, either in a group, or among two people (warriors-exchange) more than this, the Retreat will take place in silence. Warriors exchange means that, for a certain time (3-15 minutes), there will be someone who listens and somone who shares (in exchange). Those, who listen, have more the function of mirrors: They remain silent and they give no rating feedback and no confirmation, such as nodding. It is rather a listening of a True Friend.


3. THE ARTIST IS PRESENT (sometimes)

There will be a certain chair standing in a certain room, inviting you to take a seat. Across from that chair there will be another chair. Somebody else will always sit on that other chair, inviting you to sit down and simply look into each others eyes.  (There will be the possibilty for participants to sign up fort he chair of the „Artist“ for certain times)
Learn more about this practice: http://vimeo.com/72711715

 

4. MUDRA SPACE AWARENESS (sometimes when it fits)

It is possible that we offer to do some exercises from the Mudra Space Awareness Programs, invented by Chögyam Trungpa Rinpoche.


 
Who can participate in this Programm: It is very benefitial for this Retreat, to have at least some basic experiences in Meditation Practise. To have a good connection with ones inner state of being and feelings is important. Those, who have been walking on the spiritual path for quiet a while already are welcome as well, because even meditation can sometimes be a strategy to avoid direct contact with life.
 


Next events and Retreats:

Doing Nothing - try it out - Weekend in Maria Laach Guesthouse (christian Monastry) http://www.maria-laach.de/

from 1.-2 August 2015 . Pleas call Rani if you are intersted 0221-246997 or send an email: kkaluza@netcologne.de

Galerie

Rani

Rani Kaluza

hat freie Malerei studiert und lebt als Künstlerin, Autorin und Mode-Designerin in Köln.

Rani Kaluzas spirituelle Reise begann 1976 mit einem Buch über Zen Buddhismus und Psychoanalyse von Erich Fromm und Daisetz Suzuki, das sie jahrelang wie eine Bibel begleitet hat. Die Praxis der Meditation, die in jenem Buch nicht erwähnt wurde, lernte sie erst 12 Jahre später, als sie 1989 auf die tibetisch-buddhistische Gemeinschaft von Chögyam Trungpa Rinpoche traf. Es folgte eine Zeit intensiver Meditationspraxis, Retreats und einem zweijährigen Aufenthalt in einem tibetisch- buddhistischen Retreat-Zentrum in den USA. 2001 lernte Rani den Advaita Lehrer Samarpan kennen, der sie weitere 12 Jahre als spiritueller Freund und Lehrer begleitet hat.

Mehr über Rani auch auf jetzt TV: http://www.jetzt-tv.net/index.php?id=613

 

 

 

Rani Kaluza

has studied Painting and lives as Artist and Fashion Desginer in Cologne.

Rani Kaluzas spiritual journey started in 1976 with a book on Zen Buddhismus and Psychoanalysis by Erich Fromm and Daisetz Suzuki, which accompanied her for years like a bible. The Praxis of Meditation, which was not mentioned in that book, she learned only 12 years later, when she 1989 met the tibetan-buddhist Community of Chögyam Trungpa Rinpoche. It followed a time with intensive Meditationpraxis, Retreats und a twoyear stay in a tibetan - buddhist Retreat-Center in USA. 2001 Rani met the Advaita Teacher Samarpan, who accompanied her the following 12 years as a spiritueller Friend and wise guide.

 

Erfahrungen / Feedback von Teilnehmern

kommt noch ...

Kontakt und Anmeldungen / Contact & Registration

Für allgemeine Anfragen und Nachrichten können Sie das KONTAKTFORMULAR nutzen.

Die Anmeldeunterlagen für die Retreats bekommen Sie über das ANMELDEFORMULAR.

Für allgemeine Anfragen und Nachrichten können Sie das CONTAKT FORM nutzen.

Die Anmeldeunterlagen für die Retreats bekommen Sie über das REGISTRATION FORM.

Adresse

 

Rani Kaluza
Rolandswerther Str. 14
50937 Köln 

Tel 0221-2406997
Mobil 0160 90 30 46 17

EMail:
info@geliebtersamarpan.de

Web: 

www.geliebtersamarpan.de

www.Rani-kaluza.de


Doing Nothing auf Facebook

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Paintings on this webside by Jeanie Tomanek:

www.jeanietomanek.com

 

 

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