Doing Nothing Klausuren sind Angebote in Begleitung von Rani und anderen Teilnehmern für ein paar Stunden oder Tage an einem geschützen Ort (meist in einem Kloster umgeben von Natur) ganz und gar ohne Plan und Tun zu sein.

Die Regeln

Nichtstun in der Klausur bedeutet nicht lesen, nicht sprechen, nicht telefonieren, keine Musik hören, nicht formal meditieren und nach Möglichkeit auch nicht allzu viel nachdenken. Sitzen, liegen, gehen, spazierengehen, dösen und schlafen sind erlaubt. Dabei geht es übrigens nicht darum, einen bestimmten Zustand zu kultivieren, wie zum Beispiel möglichst wach, bewusst oder offen zu sein. Eine gewisse geistige Unklarheit und andere undefinierbare Zustände gehören dazu und sind willkommen.

Der Rahmen

1. Stilles Dasein – Morgens und abends werden wir ein bis zwei Stunden zusammen in einem Raum sitzen – stilles gemeinsames Dasein. Danach ist es jedem freigestellt wo, sie oder er, sich nichtstuend aufhalten möchte, sei es allein im eigenen Zimmer, im Wald oder im grossen gemeinsamen Klausurraum.

2. Einzelgespräche mit Rani – Rani führt in der Regel am Anfang und am Ende einer Klausur ein Einzelgespräch mit jedem Teilnehmer.

3. Austausch (optional) – Einmal täglich bieten wir an, sich in einer Runde mit den Anderen auszutauschen, ansonsten finden die Klausuren schweigend statt.

4. RAUM-GEWAHRSEIN (optional) – Es ist möglich, dass wir während einer Klausur auch Übungen anbieten, die unsere Präsenz im Raum schulen und intensivieren.

Was sind die Vorausetzungen zur Teilnahme? – Doing Nothing steht in keiner Verbindung zu einer bestimmten Religion oder Organisation. Es steht allen Menschen offen, unabhängig von Glaubensrichtung, Herkunft oder Weltsicht. Für diejenigen, die mit Meditationspraxis erfahren sind, ist diese formlose Praxis besonders interessant, weil sie zugleich ein Test ist und eine Bereicherung für ihre Praxis. Jedoch ist dies keine Vorausetzung. Wer schon länger auf dem spirituellen Weg ist, ist genauso herzlich eingeladen, wie jene, die noch keine Erfahrung mit Meditation gemacht haben.

Was darf ich von einem solchen Klausur erwarten? – Genau vorauszusagen was passiert wäre spekulativ. Grundlegend kann man sagen, dass reines Nichtstun eine zutiefst entspannende und außerordentlich entschleunigende Wirkung hat. Auch die Sinne werden gereinigt. Sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen wird intensiver, als ob ein Grauschleier entfernt wurde. Zusammen mit dem Speed verschwinden subtile Ängste, manchmal für immer. Gelassenheit passiert. Grundlose Lebensfreude passiert. Sie wird von dem Gefühl genährt, sich neu verbunden zu fühlen, mit der Erde, dem Universum und mit allen Lebewesen.

Die nächsten Termine

Ab dem 6. Mai 2018 findet an jedem ersten Sonntag im Monat eine Praxis und Studiengruppe zum Thema Mystik und Doing Nothing Praxis statt. Rani Kaluza und Werner A. Krebber leiten diese Gruppe in Köln Sülz. Mehr Infos

Nächstes Basis Retreat „Nichts Tun – Geweihte Zeit“ mit Rani findet vom 26. Juli bis 29. Juli in der Abtei Marienstatt im schönen Westerwald statt. Mehr Infos und Anmeldung bitte über E-Mail: weissefeder(at)netcologne.de – oder Tel: 0221 2406997