Doing Nothing Retreats sind Angebote für ein paar Tage an einem geschützen Ort, umgeben von Natur, in Gruppen, oder auch alleine Zuhause, ganz und gar ohne Plan und Tun zu sein.

Individuelle Retreatberatung und Begleitung ist eine neue Möglichkeit für alle, die es gerne alleine ausprobieren möchten, das einfache Hiersein ohne Meditationsmethode und Strategie – für alle, die sich einen Tag lang oder zwei Tage lang Zeit nehmen möchten für das Nichts, an einem Ort ihrer Wahl oder auch in ihrem Zuhause. Rani möchte Euch dabei beraten, begleiten und unterstützen. Mehr:

Das nächste Doing Nothing Gruppen Retreat (Nr. 12) mit Rani ist momentan noch in Planung.

Was ist ein Doing Nothing Retreat?

Nicht Tun im Retreat bedeutet nicht lesen, nicht sprechen, nicht telefonieren, nicht fotografieren, keine Musik hören, nicht formal meditieren und nach Möglichkeit auch nicht allzu viel nachdenken. Sitzen, liegen, gehen, spazierengehen, dösen und schlafen sind erlaubt. Es geht weniger darum WIE oder WAS du bist, als vielmehr DASS du bist. Das bedeutet auch keinen speziellen Zustand kultivieren zu müssen, wie zum Beispiel besonders wach, bewusst oder offen zu sein. Eine gewisse geistige Unklarheit (Wolke des Nicht-Wissens) gehört dazu und ist willkommen.

Stilles Dasein – In einem Gruppenretreat sitzen wir nur ganz manchmal zusammen in Stille, ansonsten bist Du mehr oder weniger auf dich alleine gestellt. Du kannst selbst entscheiden wo du Sein möchtest. Das Alleine Sein mit dir und dem Nichts ist essentiell für diesen Weg. Doing Nothing ist keine Gruppenpraxis. Wo du dich niederlässt, wie lange du verweilst, wann du aufstehst, um absichtslos umherzuwandeln, entscheidest du selbst. So kannst du nebenbei herausfinden wie sich freudige Impulse von Vermeidungsimpulsen unterscheiden. Die Natur unterstützt dieses Sich Treiben Lassen mit Wald, Gärten und Bänken zum Sitzen und Wegen zum Spazierengehen. Manch einer zieht es vor längere Zeit alleine auf dem Zimmer zu bleiben oder in einer Kirche – auch das kann überaus fruchtbar sein. Beim Nicht Tun gibt es keine „Pausen“. Es beginnt z.B. an einem Freitagmorgen und endet am Sonntagmorgen. Die innere Klausur dauert in diesem Fall 48 Stunden. Doch ganz gleich wie lang oder kurz, Doing Nothing Klausuren haben nur einen Anfang und nur ein Ende. Dazwischen ist die Zeit.

Mahlzeiten in den Gruppenretreats nehmen wir schweigend zusammen ein.

Einführung und Einzelgespräche – Rani macht immer am Anfang eines Retreats eine ausführliche Einführung in die vorbreitende Praxis des Nicht Tuns (Drei Schritte ins Nichts). Sie führt außerdem in der Regel jeweils am ersten und am letzten Tag einer Klausur Einzelgespräche mit jedem Teilnehmer.

Was sind die Vorausetzungen zur Teilnahme? – Doing Nothing steht in keiner Verbindung zu einer Religion oder Organisation. Es steht allen Menschen offen, unabhängig von Glaubensrichtung, Herkunft oder Weltsicht. Für diejenigen, die mit Meditationspraxis erfahren sind, ist diese konzeptfreie und formlose Praxis besonders interessant, weil sie ein Test und eine Bereicherung für ihre Praxis sein kann. Jedoch ist dies keine Vorausetzung. Wer schon länger auf dem spirituellen Weg ist, ist genauso herzlich eingeladen, wie jene, die noch keine Erfahrung mit Meditation gemacht haben.

Was darf ich von einem Retreat erwarten?  Reines Nicht Tun hat eine heilende und stark entschleunigende Wirkung. Die Sinne werden klarer und heller – sehen, hören, riechen, schmecken, fühlen. Zusammen mit dem Speed verschwinden subtile Ängste, manchmal für immer. Gelassenheit geschieht, grundlose Lebensfreude geschieht. Sie wird von dem Gefühl genährt, sich wieder neu verbunden zu fühlen – mit sich selbst, der Erde, dem Universum und mit allen Lebewesen.

Muss ich Angst haben mich darauf einzulassen?  Nein!  Es gab schon Teilnehmer, die mit großen Ängsten zu den Retreats angereist sind. Ausnahmslos alle haben nachher darüber gelacht. Ein Teilnehmer war sehr stark mit seinem I-Phone verbunden und hatte Angst ohne Handy nicht zu überleben. Er hat erfahren, dass diese Angst nur eine Idee war und nichts Wirkliches. Eine andere Teilnehmerin glaubte, es würde ganz schrecklich sein, wenn sie so lange schweigen muss, weil sie gerne viel redete. Auch sie hat nachher nur darüber lachen können und mitgenommen, wie schön es sein kann zu schweigen. Eine weitere Teilnehmerin dachte, es sei megaschwierig für sie rein gar nichts zu tun, und sie hatte Angst, es nicht zu durchzuhalten. Auch sie fand dies nicht bestätigt und war froh erfahren zu dürfen, dass ohne Beschäftigung zu sein etwas ist, das sie lieben könnte.

Preise: Wir versuchen die Preise für die Retreats möglichst gering zu halten, so dass sie wenig Einfluss auf die Entscheidung nehmen können, teilzunehmen oder nicht. 4 tägige Klausuren in einem Kloster kosten zur Zeit etwa zwischen 270,- und 350,- euro. Die Mystik-Tagesseminare in Köln kosten 15,-.

Doing Nothing Tagesseminare in Köln:
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