Das nächste mehrtägige Doing Nothing Sommer Retreat (Nr. 11)  „Feuer des Lichts“ findet vom 21. Juli bis 26. JULI 2020 in Kloster Abtei Maria Zuflucht in den südlichen Niederlanden (etwa 3 Stunden von Köln) statt. Anmeldung und Infos: weissefeder at netcologne.de.

Mehr über das Retreat hier :„Feuer des Lichts

„Man wird innerlich sehr, sehr langsam vom Nichts Tun, vor allem in den Klausuren. Die ganze Hast, die Ungeduld, die Flüchtigkeit, all das verschwindet. Man wird still wie ein See, in dem sich die Vögel und die Bäume spiegeln.“

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Neuigkeiten - News

"Das wahre Selbst wird nicht durch Tun erreicht, nur durch still bleiben und uns so sein lassen, wie wir sind."
Ramana Maharshi
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"Gedanken können faszinierend sein, kreativ, aber auch lästig mit ihren dummen Kommentaren. Die Stille darin zu erkennen, ist in etwa so, als würde man den weißen Seiten eines Buches zuhören - als lauschte man der Abwesenheit eines Menschen, der vor vielen Jahren gestorben ist - als sähe, höre und spüre man das Nichts, wie es im Wald zwischen den Bäumen steht."
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Rani
Bild: Robert Janitz
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"Wenn mich jemand fragt, wer ich bin:
Ich weiß es nicht. Und ich will es auch gar nicht wissen."
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Wim Wenders
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"Meine Mutter bat uns Kinder, Futter für unsere Kaninchen zu suchen. Sie schärfte uns ein, gut auf das Messer aufzupassen, mit dem wir den Löwenzahn abschneiden wollten. Es ist mein bestes Messer, sagte sie. Bei der Löwenzahnsuche haben wir dann herumgealbert und das Messer ging natürlich verloren. Wir suchten das Gras Zentimeter für Zentimeter ab, aber es blieb unauffindbar. Schließlich sagte mein Cousin: "Komm, lass uns beten." Mehr schlecht als recht sprachen wir gemeinsam das Vater Unser. Was dann geschah, war überwältigend für mich. Während wir beteten, sah ich zwei Hände in ein strahlendes Licht gehüllt unter der Hecke hervorschauen, und zwischen den Händen befand sich das Messer. Gleichzeitig riefen wir: "Da ist ja das Messer." Ich fragte meinen Cousin, ob er auch die Hände gesehen habe, was er verneinte. Ich lief zur anderen Seite der Hecke, um zu sehen, ob dort jemand stehen würde, der uns einen Streich gespielt hatte, aber niemand zu sehen. Ich war unglaublich beeindruckt."

Fernand Braun
Aus: Ich suche nicht, ich finde
Bild: Rani
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"Für die allermeisten von euch ist es sicherlich nichts Ungewöhnliches, die Atmosphäre eines Ortes zu spüren und davon unangenehm oder angenehm berührt zu werden. Meistens ist es ja die Stille in den Dingen, in den Pflanzen, in den Lebewesen, die uns diese, in jenen Momenten so unbeschreiblich liebenswert erscheinen lässt, auch wenn wir es nicht immer bewusst so einordnen. Solche Erfahrungen können nah und eindrücklich sein und wir bewahren sie gerne wie etwas Kostbares an einem besonderen Platz in unserem Gedächtnis auf."
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Rani
Aus dem Kapitel über Stille
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Stille im Kopf

Die Stille im Geist wird stärker, je mehr Loslassen passiert. Unsere Aufmerksamkeit klebt oft am Denken, wie Fliegen, wenn sie an honiggelben Klebestreifen zappeln, die früher in fast allen Küchen von der Decke hingen. Und wenn das passiert, wenn wir absorbiert werden von Geschichten - was durchaus sehr oft vorkommt - können wir erstmal nichts aktiv tun. Denn in diesem Momenten sind wir unbewusst. Es ist ähnlich wie des Nachts, wenn man träumt. Solange man träumt, kann man nicht bewusst entscheiden aufzuwachen und den Traum zu beenden. Erst wenn man aufwacht, warum auch immer, bemerkt man, dass man geträumt hat und kannt den Traum loslassen. Loslassen ist also kein aktives Geschehen, sondern ein passives, das vom Aufwachen begleitet wird.

Rani
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„Und was ist diese unverbrüchliche Liebe zum Leben anderes als Urvertrauen, ein Vertrauen, das nicht von äußeren Geschehnissen abhängt, und daher auch im Schrecklichsten unverbrüchlich ist? Das Urvertrauen ist die Freude, ist das Licht, über die der blinde Jacques Lusseyran in den letzten Sätzen seines Buches* schreibt: „Die Freude kommt nicht von außen; sie ist in uns, was immer uns geschieht. Das Licht kommt nicht von außen; es ist in uns, selbst wenn wir keine Augen haben.“

Jean Gebser

* Jacques Lusseyran "Das wiedergefundene Licht" [S. 219]

Bild: Lisa Graham
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