Der nächste Mystik Sonntag zusammen mit Werner A. Krebber diesmal zum Thema „Wu Wei“ findet am 19. Mai 2019 in Köln statt.  Mehr Infos

Das diesjährige Sommer Retreat „Nichts Tun – Geweihte Zeit“ mit Rani findet vom 20. bis 23. Juni wieder in der Abtei Marienstatt im Westerwald statt. Ganz herzliche Einladung.

„Beim Nichts Tun gibt es niemanden der meditiert. Sitzen passiert, Stille passiert, Wahrnehmung passiert – aber niemand macht etwas damit oder versucht die Meditation im Inneren anzuleiten, zu kontrollieren, zu navigieren. Es gibt keine Vorstellung wo die Meditation hinführen könnte oder wie sie sein sollte. Ein dreitägiges Retreat ist eine kostbare Gelegenheit loszulassen und gleichsam hinausgetragen zu werden über das trennende, wertende Denken des Verstandes. Es ist eine Chance einzutreten in die Stille, in die Offenheit und Verbundenheit, die das Herz berührt, die Sinne reinigt, und mich danach entspannt, gesegnet und freudvoll wieder ins Leben gehen lässt.“

Kosten: 290,- bis 320.- je nach Einkommen

Leitung: Rani Kaluza
Co-Leitung: Werner A. Krebber

Mehr Infos und Anmeldung bitte über E-Mail: weissefeder(at)netcologne.de – oder telefonisch unter 0221 2406997.

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Neuigkeiten - News

"Was Kornfeldkreise bedeuten.
Der Wert dieser Zeichen liegt gerade darin, dass sie nicht entschlüsselbar sind, wie ihr gelernt habt, andere Phänomene der Natur zu entschlüsseln. Der Sinn der Zeichen erfüllt sich zuallererst darin, euch zu bedeuten, dass selbst mit aller Anstrengung und mit dem Einsatz aller euch bekannter naturwissenschaftlicher Methoden nicht alles beschreibbar, nicht alles deutbar, nicht alles begreifbar ist. Die Phänome sind dazu geschaffen, euch mit Nachdruck darauf hinzuweisen, wie begrenzt eure Auffassungskräfte sind, und wie verwirrt ihr euch fühlt, wenn ihr mit euren Fähigkeiten nicht weiter kommt. Die Verwirrung, die die Kornkreise stiften, ist ihr Sinn und Ziel. Euch auf die Grenzen auf die Grenzen eurer Möglichkeiten aufmerksam zu machen und euch aus eurer Selbstgefälligkeit aufzurütteln, ist ihr Ziel. Euch zu zeigen wie wenig ihr wisst und wieviel ihr zu wissen glaubt, ist ihr Sinn. Die Kornkreise enthalten somit eine essentielle Aufforderung, das Bewusstsein zu erweitern und die Möglichkeiten der instinktiven Erkenntnisfähigkeit, der poetischen Deutung, solcher Mitteilungen neu in Betracht zu ziehen. ( . . .) Die Mitteilung, die in diesen Kreisen enthalten ist, geht weit über den Gehalt einer Information hinaus. Die Kreise enthalten weder Fakten noch Ankündigungen, weder Drohungen, noch den Wunsch nach physicalischer oder mathematischer Überprüfbarkeit. Vielmehr sind die Zeichen Ausdruck des Wunsches, ihr möget heraus treten aus der Sebstgefälligkeit eurer Vorstellungen, dass alles zu erklären und alles in euer Weltbild zu integrieren sei. Sie sollen euch lehren, euch wieder wundern zu können und in Staunen zu verfallen angesichts der Dinge, die ihr weder beschreiben noch begreifen könnt. Sie sind eine Zeichensetzung dafür, dass euer Horizont einer Ausweitung bedarf. Und wir sagen euch, dass ihr euch bisher mit euren Bemühungen auf dem Holzweg befunden habt. Behandelt die Zeichen wie eine Ansammlung von Mantren oder Koans. Ein Koan ist ein Rätsel, das nicht kognitiv - durch Nachdenken- gelöst werden kann. . . . "
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Aus "Welten der Seele" von Varda Hasselmann Seite 94
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Die Kunst der Meditation des Nichts Tuns besteht manchmal darin sich vollkommen dumm zu stellen. Was immer der Verstand zu kommentieren hat, über mein einfaches Dasein, was immer er kritisch einzuwenden oder zu verbessern hat, an meiner Anwesenheit, es ist ihm, als spreche er zu einer tauben Stroh-Puppe. Es ist ihm, als wende er sich an eine abgelegte Arbeitshose.
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Rani
Bild: Gwen John
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Die Kunst der Meditation des Nichts Tuns besteht darin, da zu sein, wie eine einfache Blume, absichtslos offen, still, vom Wind geschaukelt, vom Regen und von der Sonne genährt.
Eine Blume schaut nicht sorgenvoll nach innen und fragt sich, ob es gut ist, was sie tut. Sie schaut nicht sorgenvoll nach außen und fragt sich, ob es richtig ist, was sie tut. Sie schaut überall und nirgends hin und hört dem Summen der Bienen zu.
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Rani
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Stiller Freund der vielen Fernen, fühle,
wie dein Atem noch den Raum vermehrt.
Im Gebälk der finstern Glockenstühle
laß dich läuten. Das, was an dir zehrt,

wird ein Starkes über dieser Nahrung.
Geh in der Verwandlung aus und ein.
Was ist deine leidendste Erfahrung?
Ist dir Trinken bitter, werde Wein.

Sei in dieser Nacht aus Übermaß
Zauberkraft am Kreuzweg deiner Sinne,
ihrer seltsamen Begegnung Sinn.

Und wenn dich das Irdische vergaß,
zu der stillen Erde sag: Ich rinne.
Zu dem raschen Wasser sprich: Ich bin.
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Rainer Maria Rilke
Das XX!X Sonett
zwischen dem 19. und 23.1.1922
Chateau de Muzot
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"Was sind Widersprüche anderes als strahlende Quellen der Weisheit."
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Rani
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Die Welt erobern und behandeln wollen,
ich habe erlebt, dass das misslingt.
Die Welt ist ein geistiges Ding,
das man nicht behandeln sollte.
Wer sie behandelt, verdirbt sie,
wer sie festhalten will, verliert sie.
Die Dinge gehen bald voran, bald folgen sie,
bald hauchen sie warm, bald blasen sie kalt,
bald sind sie stark, bald sind sie dünn,
bald schwimmen sie oben, bald stürzen sie.
Darum meidet der Berufene
das Zusehr, das Zuviel, das Zugroß.
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Laotse
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"Wir haben vergessen, wie man wartet. Es ist uns fast verloren gegangen. Und es ist eine unserer wertvollsten Fähigkeiten, auf den richtigen Moment zu warten. Die ganze Existenz wartet auf den richtigen Moment. Selbst die Bäume wissen, wann es Zeit ist zu blühen, wann es Zeit ist, alle Blätter fallen zu lassen und sich nackt dem Himmel entgegen zu recken. Sie sind immer noch schön in ihrer Nacktheit, wie sie mit großem Vertrauen auf die neuen Blätter warten; die alten sind weg, und die neuen werden schon kommen. Neue Blätter werden wachsen. Wir haben vergessen zu warten; wir wollen alles sofort haben. Das ist ein großer Verlust für die Menschheit. Wenn du still wartest, wächst etwas in dir - dein authentisches Sein."
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Osho
Bild: Postkarte von Sardinien
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